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Grundschule Veitshöchheim  > Einschulung

Sonderpädagogische Diagnose- und Förderklassen

Kurzinformation für Eltern

Was ist eine sonderpädagogische Diagnose- und Förderklasse?

Diagnose- und Förderklassen sind ein Angebot für Schüler(innen) mit Problemen im Lern- und Sozialverhalten (1.-3.Schulbesuchsjahr).

Die Klassenstärke beträgt maximal 14 Schüler(innen).

Der Lehrplan der 1. und 2. Klasse Grundschule kann in 3 Schuljahren behandelt werden.

Stärkere Individualisierung und gezielte Förderung.

Wie kommt ein Kind in eine Diagnose- und Förderklasse?

Eltern können ihr Kind an der Rupert-Egenberger-Schule vorstellen und überprüfen lassen (Tests, Screening-Verfahren).

Die Eltern werden beraten und erhalten eine Empfehlung. Die Eltern entscheiden selbst, ob sie ihr Kind in die Grundschule oder in die Diagnose- und Förderklasse schicken.

Der Besuch der Diagnose- und Förderklasse ist freiwillig. Die Schulanmeldung erfolgt auf jedem Fall an der Sprengelschule.

Welche Schüler(innen) besuchen die sonderpädagogischen Diagnose- und Förderklassen?

  • Schüler/innen, die in ihrer Entwicklung oder im Lernen mindestens zeitweise so beeinträchtigt sind, dass sie am Unterricht in der Grundschule nicht mit genügendem Erfolg teilnehmen können.

  • Schüler/innen, die aufgrund ihrer Störung (z.B. Lern-, Wahrnehmungsstörung) in der Grundschule nicht ausreichend gefördert werden können.

  • Schüler/innen, bei denen zu erwarten ist, dass auch eine Zurückstellung nicht bewirkt, dass im darauf folgenden Schuljahr die Grundschule erfolgreich besucht werden kann.

Manche Schüler/innen haben Probleme in folgenden Bereichen:

  • in der auditiven, visuellen, taktilen, kinästhetischen, propriozeptiven und vestibulären Wahrnehmung
  • in der Motorik
  • in der Handlungssteuerung
  • in der Sensomotorik
  • in zwischenmenschlich schwierigen Lebenssituationen.
  • Neben diesen Störungen und Schwächen kann eine soziale Sprachentwicklungsverzögerung, eine Motivations- und eine soziale Interaktionsstörung vorliegen.

Wichtig!

Kinder, die bereits einmal zurückgestellt wurden, dürfen -rein rechtlich- nicht mehr in eine Diagnose- und Förderklasse aufgenommen werden.

Grund: die Möglichkeit eines weiteren Schuljahres berücksichtigt ja die Entwicklungsverzögerung!

Sonderpädagogische Diagnose- und Förderklassen gibt es in Höchberg, Veitshöchheim und Gelchsheim.

Rückfragen unter

Rupert-Egenberger-Schule

Rudolf- Harbig-Platz 4

97204 Höchberg        

 

Tel. 0931-48423

Schulleiter: Karl-Heinz Schneider, Dipl.-Psych.